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Forstbotanische Wanderung

Die am 09.08.2009 laut Wanderplan durchgeführte Forstbotanische Wanderung führte über eine Strecke von ca 6 km. Starpunkt war der Wanderparkplatz Knollbach. An den Wiesen des Knollbacher Grundes vorbei ging der Weg in Richtung Hohes Rippers.
Peter Zeisberger erleuterte an Hand von sichtbaren Beispielen den Aufbau der Wälder unserer näheren Heimat. Er sprach über die Belange der Waldwirtschaft genau so wie über die Belange des Naturschutzes. Nach ca 3 km hatten wir das eigentliche Ziel, die Vogelherdfichte erreicht.
Dort hatte P.Z. für alle eine Erfrischung im Unterholz versteckt. Damit hatte niemand gerechnet.
  Nun wurde die Vermessung o.g. Baumes in Angriff genommen. Nachdem der Umfang des Baumes gemessen war, wurde eine Position im Abstand von 40 Metern vom Baum gesucht, von wo aus der
Stammfuß als auch die Spitze des Baumes zu sehen war.Mit einem speziellen Meßgerät war nun schnell eine Höhe von 32 Metern ermittelt. Der Stammumfang in Brusthöhe betrug 3,53 Meter.
Anhand dieser Werte und speziell eingesetzter Formzah war nun schnell das Volumen
dieses alten Baumes nämlich 15,59 Vorratsfestmeter (Vfm) errechnet.
Auch eine Berechnung des vermutlichen Alters wurde vorgenommen. Sie ergab ein Alter
von ca 225 Jahren.
Die Vogelherdsfichte erhielt ihren Namen vermutlich von ihrem Standort am Vogelherd. Sie wird aber auch Grenzfichte genannt, vermutlich weil sie an der Flurgrenze zwischen Breitungen und Helmers steht.
Einige Geheimnisse konnten ihr entlockt werden, aber was weiß dieseralte Baum noch alles?

Hans Heller


august 2009 b

 

august 2009 a

 

august 2009 c

 


Kanutour auf der Werra

Die Jugendarbeit in unserem Zweigverein hat eine Qualität erreicht, von der wir alle gerne etwas abhaben würden. Unter der Leitung von Gesine Künzel und Nicole Radicke fanden in diesem Jahr schon mehrere Jugendmaßnahmen statt. Die Aktivitäten reichen von einer GPS - Wanderung bis zum Inliner Kurs und von einer Sagenwanderung bis zur Kanutour auf der Werra.
Vor dieser sehr guten Arbeit kann man nur den Hut ziehen und sagen - weiter so.

Anfang August unternahm die Breitunger Rhönklubjugend eine Kanutour auf der Werra. In diesem Jahr führte der Wasserweg vom "Blauen Wunder" in Breitungen bis zum Wehr im Salzunger Ortsteil Kloster. Nach kurzer einweisung in die Paddeltechnik durch Herrn Pfannsteil wurden die Kanus besetzt und dann hieß es -Leinen los-. Die Fahrt ging in Richtung Breitunger Kiessee. Leider mußte ein Boot schon an der Altenbreitunger Werrabrücke die "Segel streichen" und kenterte mit drei Insassen. Pitschnaß erreichten sie das rettende Ufer und verweigerten von dort aus die Weiterfahrt.
Die übrigen neun Boote kamen unbeschadet in Barchfeld an. Manch einer nutzte die willkommene Pause um den Sitzplatz zu wechseln oder um ein Pinkelpause einzulegen.Dann ging es weiter bis Bad Salzungen. Dort angekommen wurden die Erlebnisse bei Essen und Trinken ausgewertet. Gut gelaunt wurde die Heimreise angetreten, aber diesmal mit dem Automobil.

Hans Heller
Vorstand

 

Kanutour 09 a        Kanutour 09 b

 

Kanutour 09 c       Kanutour 09 d

 

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